In-vitro-Fertilisation (IVF) hat Paaren, die auf natürlichem Weg keine Schwangerschaft erreichen können, neue Hoffnung gegeben. Die Berechnung der Schwangerschaftswoche und des Geburtstermins verläuft bei einer IVF-Schwangerschaft jedoch etwas anders als bei einer natürlichen Schwangerschaft. Da hier das Datum der Befruchtung und der Embryotransfer genau bekannt sind, können die Berechnungen wesentlich präziser durchgeführt werden. Dies ermöglicht es der werdenden Mutter, den Verlauf der Schwangerschaft bewusster und genauer nachzuvollziehen.
Bei einer IVF-Schwangerschaft werden die Berechnungen in der Regel anhand des Embryotransfers vorgenommen. Das Alter des übertragenen Embryos (zum Beispiel ein 3-Tage-Embryo oder ein 5-Tage-Blastozyst) wird zur Bestimmung des Schwangerschaftsbeginns herangezogen.
Aus diesem Grund basiert die Nachverfolgung der Schwangerschaft nicht auf dem klassischen „Datum der letzten Regelblutung“, sondern auf dem Transferdatum und dem Entwicklungsstand des Embryos. So können werdende Mütter den Verlauf ihrer Schwangerschaft wöchentlich genauer verfolgen.
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Was ist eine IVF-Schwangerschaft und wie wird sie berechnet?
Eine IVF-Schwangerschaft ist ein effektives Verfahren der assistierten Reproduktion, das Paaren mit unerklärter Unfruchtbarkeit, schlechten Spermienwerten, verstopften Eileitern oder altersbedingten Einschränkungen hilft, schwanger zu werden. Medizinisch als In-vitro-Fertilisation (IVF) bezeichnet, werden dabei Eizellen und Spermien im Labor befruchtet und der entstehende Embryo in die Gebärmutter transferiert.
Im Gegensatz zur natürlichen Schwangerschaft, bei der das Datum der letzten Regelblutung als Ausgangspunkt dient, erfolgt bei der IVF-Berechnung eine medikamentengestützte Stimulation, Eizellentnahme, Befruchtung im Labor und gezielter Embryotransfer. Anschließend wird mit Spannung darauf gewartet, ob sich die Schwangerschaft etabliert.
Wie wird die Berechnung einer IVF-Schwangerschaft durchgeführt?
Bei der Berechnung einer IVF-Schwangerschaft wird nicht das Datum der letzten Menstruation, sondern das Datum des Embryotransfers herangezogen. Danach wird das Alter des Embryos ergänzt, um den tatsächlichen Schwangerschaftsbeginn zu bestimmen.
Üblicherweise erfolgt die Berechnung so:
- 3-Tage-Embryo-Transfer: Der Tag des Transfers gilt als der etwa 17. Tag der Schwangerschaft.
- 5-Tage-Blastozysten-Transfer: Der Tag des Transfers gilt als der etwa 19. Tag der Schwangerschaft.
Demnach berechnet sich der Schwangerschaftsbeginn folgendermaßen:
- Transferdatum + Embryonalalter + 14 Tage = tatsächlicher Schwangerschaftsbeginn
- Ab diesem Datum wird die Schwangerschaft dann wöchentlich weiter verfolgt.
Beispiel: Bei einem 5-Tage-Blastozysten-Transfer wird der Tag des Transfers als Tag 19 gewertet. Zum Transferdatum werden zunächst 5 Tage und anschließend weitere 14 Tage addiert, um den ersten Tag der Schwangerschaft zu ermitteln. Ab diesem Zeitpunkt verläuft die Schwangerschaft dann wie üblich in Wochen.
Aufgrund dieser Besonderheiten sollten für eine verlässliche Berechnung der Schwangerschaftswoche und des Geburtstermins immer die Daten eines erfahrenen Arztes herangezogen werden. Zudem liefert der Beta-HCG-Test wichtige Hinweise darauf, ob sich die Schwangerschaft entwickelt und gesund verläuft.



